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	<title>Bausachverständiger</title>
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	<description>Dipl.-Ing. Ulrich Hoffmann</description>
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		<title>Beweissicherung &#8211; Neubau Weserschleuse Minden</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Nov 2011 12:53:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Rahmen des Neubaus der Weserschleuse in Minden wurden wir mit der Beweissicherung an den umliegenden Gebäuden und der unter Denkmalschutz stehenden Schachtschleuse beauftragt. Insbesondere die Inspektion der Schachtschleusenanlage war ein herrausragendes Ereignis. Wann läuft einem Bausachverständigen bei der Arbeit schon mal eine Flußkrabbe über die Füße? Die Schleusenanlage wurde nach Zeichnungen aus dem Jahr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/SS-13.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-701" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/SS-13-300x207.jpg" alt="" width="300" height="207" /></a>Im Rahmen des Neubaus der Weserschleuse in Minden wurden wir mit der Beweissicherung an den umliegenden Gebäuden und der unter Denkmalschutz stehenden Schachtschleuse beauftragt. Insbesondere die Inspektion der Schachtschleusenanlage war ein herrausragendes Ereignis.</p>
<p>Wann läuft einem Bausachverständigen bei der Arbeit<br />
schon mal eine Flußkrabbe über die Füße? <a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-051.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-702" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-051-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Die Schleusenanlage wurde nach Zeichnungen aus dem Jahr 1917 errichtet. Es war für uns ganz erstaunlich, in welch gutem Zustand sich insbesondere die ständig mit Wasser in Berührung kommenden Betonkonstruktionen der Sparkammern befinden. In den Sparkammern wird das Schleusenwasser beim Absenken des Wasserspiegels in 4 Etagen zwischengespeichert.</p>
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<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schnitt.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-706" title="Schnitt" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schnitt-300x251.jpg" alt="" width="300" height="251" /></a></p>
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<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-160.jpg"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-707" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-160-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die Sparkammern und der Schleusenboden können nur bei einer Außerbetriebnahme der Schleuse begangen werden, wir kamen somit in den Genuß einer exklusiven<br />
Besichtigung, die sogar vom Fernsehen wahrgenommen wurde.</p>
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<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-0601.jpg"><img class="alignright" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-0601-150x150.jpg" alt="" width="150" height="150" /></a></p>
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<p>In dem ca. 20 Meter unter dem Wasserspiegel befindlichen Röhrensystem überkommt einen schon ein beklemmendes Gefühl, wenn man bedenkt, mit welcher Wucht und Geschwindigkeit das Schleusenwasser diese Röhren durchströmt.</p>
<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-145.jpg"><img class="alignleft" title="KONICA MINOLTA DIGITAL CAMERA" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/Schleuse-145-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a></p>
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<p>Ein weiteres Highlight ist die Technik in den 4 Ventilhäusern, hier wird die Befüllung bzw. Entnahme des Wassers der Sparkammern geregelt. Technik wie im Museum, jedoch noch in täglichem Einsatz.</p>
<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/DSCN3564.jpg"><img class="alignright" title="DSCN3564" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/DSCN3564-300x224.jpg" alt="" width="300" height="224" /></a></p>
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<p>Zur Beweissicherung wurden durch uns die Gebäudeschäden aufgenommen, Risse vermessen und kartiert und 14 Stück Rissmonitore montiert, die jetzt im monatlichen Rhythmus überwacht werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Niederlassung Bielefeld</title>
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		<pubDate>Sat, 19 Feb 2011 08:22:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Bielefeld]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Februar wurde unsere Niederlassung in Bielefeld eröffnet. Unsere Niederlassung erreichen Sie unter der folgenden Anschrift: Bausachverständigenbüro Dipl.- Ing. U. Hoffmann Leiblstr. 111 33604 Bielefeld Tel.: 0521-44 81 650 Mail: bi@sv-hoffmann.com Durch die neue Niederlassung können wir unsere Kunden im Raum Bielefeld nun gezielter und infolge der kürzeren Anfahrtwege auch kostengünstiger bedienen. Als Ansprechpartner für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im Februar wurde unsere Niederlassung in Bielefeld eröffnet.<br />
Unsere Niederlassung erreichen Sie unter der folgenden Anschrift:</p>
<p><strong>Bausachverständigenbüro<br />
Dipl.- Ing. U. Hoffmann<br />
Leiblstr. 111<br />
33604 Bielefeld</strong></p>
<p><strong>Tel.: 0521-44 81 650<br />
Mail: bi@sv-hoffmann.com</strong></p>
<p>Durch die neue Niederlassung können wir unsere Kunden im Raum Bielefeld nun gezielter und infolge der kürzeren Anfahrtwege auch kostengünstiger bedienen.<br />
Als Ansprechpartner für konkrete Anliegen steht Ihnen Herr Ulrich Hoffmann auch unter der Mobilfunknr. 0179-23 76 730 zur Verfügung.</p>
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		<title>(Schimmel)-Pilzsaison</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 19:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmelpilz]]></category>
		<category><![CDATA[Taupunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmebrücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit verstärken sich die Probleme mit Schimmelbefall in Wohnräumen. Verantwortlich hierfür ist in erster Linie eine erhöhte Feuchtigkeit auf kalten Außenbauteilen. Die bauphysikalischen Zusammenhänge werden im folgenden Artikel erläutert. Schimmelpilzbefall in Wohnräumen: Schimmelpilze sind in unserer Umgebung weit verbreitet und tragen zur Zersetzung von kohlehydratreichen Substanzen (lebende und tote Pflanzenbestandteile) [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit verstärken sich die Probleme mit Schimmelbefall in Wohnräumen. Verantwortlich hierfür ist in erster Linie eine erhöhte Feuchtigkeit auf kalten Außenbauteilen. Die bauphysikalischen Zusammenhänge werden im folgenden Artikel erläutert.</div>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Schimmelpilzbefall in Wohnräumen:</span></h3>
<p>Schimmelpilze sind in unserer Umgebung weit verbreitet und tragen zur Zersetzung von kohlehydratreichen Substanzen (lebende und tote Pflanzenbestandteile) im natürlichen Stoffkreislauf bei. Die Pilze bilden auf und in den Substanzen feine Haargeflechte (Myzele) an denen sich Sporen bilden. Die Sporen verteilen sich durch Luftbewegung. Die Entwicklung der (Schimmel)-Pilze wird durch die folgenden drei Faktoren beeinflusst:<br />
• Nährboden &#8211; Substrat (ist zum Wachstum erforderlich)<br />
• Feuchtigkeit &#8211; (Schimmelwachstum erst ab rel. Oberflächenfeuchte &gt; 70%)<br />
• Temperatur &#8211; (Schimmelwachstum ist erst bei &gt; 10°C möglich, bestes Wachstum bei ca. 30°C)<br />
Der Nährboden und eine ausreichende Temperatur sind in unseren Wohnungen in der Regel vorhanden, so dass für die Beeinflussung des Schimmelpilzwachstums in erster Linie die Materialfeuchtigkeit zu beachten ist. <span style="text-decoration: underline;">Die Materialfeuchte muss möglichst gering gehalten werden.</span> Erhöhte Feuchtigkeit kann durch Mängel am Bauwerk oder falsches Nutzerverhalten verursacht werden.</p>
<h4>Mängel am Bauwerk sind:</h4>
<p>• ungenügende Wärmedämmung<br />
• vermeidbare Wärmebrücken<br />
• Feuchtigkeit im Bauteil (Risse in der Fassade &#8211; unzureichender Schlagregenschutz, Leitungsschäden, Baufeuchte)</p>
<h4>Falsches Nutzerverhalten ist:</h4>
<p>• erhöhte Feuchteproduktion (Wäsche trocknen in der Wohnung, Aquarium, übermäßige Aufstellung von Zimmerpflanzen o.ä.)<br />
• unzureichender Luftwechsel durch Kipplüftung<br />
• zu große Abstände zwischen den Lüftungsphasen<br />
• unzureichende Beheizung<br />
• Aufstellung von Einrichtungsgegenständen ohne ausreichenden Abstand zu Außenwänden</p>
<h3>Allgemeine bauphysikalische Zusammenhänge:</h3>
<h4>1. Unzureichende Oberflächentemperatur:</h4>
<p>Auf der Raumseite von Außenbauteilen kann infolge der folgenden Faktoren Tauwasser (Kondensat) auftreten:<br />
- ungenügend gedämmte Außenbauteile (Baumangel)<br />
- langanhaltende hohe rel. Luftfeuchtigkeit &gt; 50 % (unzureichende Lüftung)<br />
- niedrige Raumtemperatur &lt; 18 °C (unzureichender Beheizung)<br />
Tauwasser fällt immer dann an, wenn die Oberflächentemperatur des betreffenden Bauteils unter die Taupunkttemperatur der Raumluft sinkt. Die Taupunkttemperatur ist die Temperatur, auf die man nichtvollständig gesättigte Luft abkühlen muss, so dass sie vollkommen gesättigt ist (100% rel. Luftfeuchte).<br />
Schimmelpilze wachsen jedoch schon vor dem Erreichen der Taupunkttemperatur. Wenn die rel. Luftfeuchte an den Bauteiloberflächen über einen längeren Zeitraum (ca. 3 Tage) 80% überschreitet, ist mit Schimmelwachstum zu rechnen. Unterhalb einer rel. Luftfeuchte von 70% ist Schimmelwachstum nicht möglich.<br />
In der maßgebenden DIN 4108-2 (07-2003) „Mindestanforderungen an den Wärmeschutz“ wird ein Norm-Raumklima von 20°C mit 50% rel. Luftfeuchte zugrunde gelegt. Diese Luft erreicht bei einer Abkühlung auf 9,3°C die Taupunkttemperatur (vollständige Sättigung 100% rel. Luftfeuchte).<br />
Die rel. Luftfeuchte von 80%, ab der mit Schimmelwachstum zu rechnen ist, wird bei einer Oberflächentemperatur von 12,6°C erreicht.</p>
<h4>2. Kondenswasser &#8211; Tauwasser:</h4>
<p>Ursächlich für das Tauwasser ist, dass Luft immer Wasser in Form von unsichtbarem Wasserdampf enthält. Allein im Schlaf wird pro Nacht und Person über Haut und Atemluft etwa ½ bis 1 Liter abgegeben. Daneben wird die Aufnahmefähigkeit der Luft bei Kochen, Duschen, Waschen usw. in Anspruch genommen, was z.B. bei einem 4-Personenhaushalt ca. 6 &#8211; 12 Liter je Tag ausmacht. Zimmerpflanzen verdunsten das gesamte Gießwasser.</p>
<h4>3. Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft:</h4>
<p>1 m³ Luft mit einer Temperatur von 0°C kann eine Höchstmenge von 5 g Wasserdampf (100% rel. Luftfeuchte) enthalten. Bei einer Temperatur von 20°C, kann sie 17 g und bei 30°C sogar 30 g Wasserdampf aufnehmen. Der nachstehenden Taupunktkurve kann der Wassergehalt auch bei teilgesättigter Luft entnommen werden. Die markierten Werte stehen für 20°C warme Luft mit 100% bzw. 50% rel. Luftfeuchte.</p>
<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/taupunktkurve.jpg"><img class="alignleft" title="taupunktkurve" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/taupunktkurve-292x300.jpg" alt="" width="292" height="300" /></a></p>
<p>Wenn wassergelsättigte Luft (100 % relative Luftfeuchtigkeit) an kalte Bauteile (Einfachverglasung, kalter Fenstersturz über Fenster mit Kipplüftung) gelangt, kondensiert der Wasserdampf an den kalten Bauteilen zu sichtbarem Wasser, da sich die Luft auf eine geringere Temperatur abkühlt und nicht mehr soviel Wasser tragen kann. Als Folge kann sich Schimmel an diesn Bauteilen bilden.<br />
In alten Gebäuden stellten sich an der Einfachverglasung die niedrigsten Temperaturen der gesamten Außenbauteile ein, wodurch der Raumluft über das „Beschlagen“ der Fensterscheiben selbsttätig Feuchtigkeit entzogen wurde. Diese anfallende Feuchtigkeit wurde aus der dafür vorgesehenen Schwitzwasserrinne entfernt. Die heutigen Wärmeschutzverglasungen stellen nicht mehr die kältesten Temperaturzonen dar. Es tritt eine Verlagerung der kalten Temperaturzonen zu den Wärmebrücken und mit Mängeln behafteten Bauteilen ein. Anfällige Schwachpunkte (Wärmebrücken) sind heute insbesondere die Gebäudeaußenecken, die Übergänge vom Kellerfußboden zur Wand und die Fensterlaibungen.</p>
<h4>4. Kalte Luft ist trockener als warme Luft:</h4>
<p>Je kühler die Luft, desto weniger Wasser kann sie halten; kalte Luft ist demzufolge „trockener“ als warme Luft. Daraus folgt, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum durch Zufuhr (Luftaustausch durch Stoßlüftung) kalter Außenluft gesenkt werden kann. Bei Außentemperaturen von z. B. 0°C und 85 % relativer Feuchte (feuchtkalter Novembertag) enthält 1 m³ Luft 4,3 g Wasser, bei Erwärmung dieser Luft auf 20°C und einer rel. Luftfeuchte von 65% (Zeitpunkt vor dem nächsten erforderlichen Lüftungsintervall) enthält diese Luft 11,3 g Wasser /m³ Luft. Die Luft hat somit ca. 7 g Wasser /m³ Luft aus dem Raum aufgenommen, welche bei der anstehenden Lüftung abgeführt wird. Entgegen der landläufigen Meinung führt auch eine Lüftung bei feuchtem Winterwetter zur Trocknung der Wohnung.</p>
<h4>5. Lüftungsverhalten:</h4>
<p>Die Lüftung ist besonders wichtig, da bei den modernen Fensterkonstruktionen mit Wärmeschutzverglasung und abgedichteten Falzen die „natürliche Zwangslüftung“ alter undichter Fenster entfällt. Bei einer kurzzeitigen Stoßlüftung wird nur die Raumluft ausgetauscht, ohne dass die Bauteile und die Einrichtung ihre gespeicherte Wärme abgeben. Dauerlüftung (Spaltlüftung) führt zur Abkühlung der Bauteile, ist wärmetechnisch unwirtschaftlich und kann das Schimmelwachstum auf den ausgekühlten Bauteilen (Fensterstürze über gekippten Fenstern) sogar fördern.</p>
<p>Bei einer Stoßlüftung mit vollständig geöffneten Fenstern an gegenüberliegenden Gebäudeseiten und geöffneten Innentüren (Querlüftung &#8211; Durchzugslüftung) genügt eine Lüftungszeit von 1 &#8211; 5 Minuten, 2 &#8211; 3-mal täglich.<br />
Um den gleichen Luftwechsel zu erreichen, muss bei der Spaltlüftung (gekippte Fenster) 15 &#8211; 30 Minuten lang gelüftet werden. Diese Zeitangaben sind lediglich als Richtwerte anzusehen und sind von der jeweiligen Nutzungs- und Raumsituation abhängig.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Das richtige Lüftungsverhalten ist für die Trocknung einer Wohnung wirkungsvoller als übermäßiges Heizen.</span></p>
<h4>6. Wärmebrücken:</h4>
<p>Weichen Bauteilflächen aufgrund unterschiedlicher Baustoffe oder durch die Bauteilgeometrie vom Regelquerschnitt ab und treten auf diesen begrenzten Flächen gegenüber den angrenzenden Bereichen niedrigere Temperaturen auf (höherer Wärmestrom), bezeichnet man diese schlechter gedämmten Flächen als „Wärmebrücken“.<br />
Rauminnenecken von Außenbauteilen (Ixel) bilden wegen ihrer geometrischen Ausbildung immer Wärmebrücken. Hier liegt der inneren wärmeaufnehmenden Fläche eine größere äußere wärmeabgebende Fläche gegenüber und bewirkt somit einen Kühlrippeneffekt. Oberflächentemperaturen in Innenecken von Bauteilen sind deshalb stets niedriger als auf der freien Bauteilfläche, je nach Aufbau um ca. 2 &#8211; 5°Celsius. <span style="text-decoration: underline;">Geometrische Wärmebrücken sind unvermeidbar und stellen im Normalfall keinen Mangel dar</span>.</p>
<h4>7. Oberflächentemperatur – Behaglichkeit:</h4>
<p>Eine Faustformel für eine ausreichende Wärmedämmung besagt, dass bei einer relativen Feuchte von mehr als 60 % und einer Raumtemperatur von 20°C die Oberflächentemperatur der Wandfläche nicht unter 16°C absinken sollte.<br />
Als „behaglich“ wird ein möglichst geringer Unterschied zwischen Oberflächen- und Raumtemperatur empfunden.</p>
<p>Literatur:<br />
• Gesund Wohnen durch richtiges Lüften und Heizen (Broschüre 01-2005)<br />
  Deutsche Energieagentur (DENA)<br />
<a href="http://www.dena.de/de/themen/thema-bau/publikationen/publikation/heizen-und-lueften/">www.dena.de/de/themen/thema-bau/publikationen/publikation/heizen-und-lueften/</a><br />
• Feuchtigkeit und Schimmelbildung in Wohnräumen<br />
  Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverbände ISBN: 3-88835-123-5<br />
• Schimmelpilz im Wohnungsbau – Richtig lüften und Feuchtigkeit vermeiden<br />
  Energieagentur NRW <a href="http://www.ea-nrw.de/">www.ea-nrw.de</a> (Broschüre 08-2002)<br />
• Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenräumen<br />
  (kann im Internet über <a href="http://www.umweltbundesamt.de/">www.umweltbundesamt.de</a> unter Publikationen kostenfrei abgerufen werden).<br />
• DIN 4108-2 (07-2003) Mindestanforderungen an den Wärmeschutz</p>
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		<title>Ohne Moos nichts los</title>
		<link>http://www.bausachverstaendigenbuero.com/blog/ohne-moos-nichts-los</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 14:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erfolgt die Vergütung von Sachverständigen: • Beweissicherung, Privat- Schieds- und Versicherungsgutachten: Die Höhe des Honorars kann zwischen Auftraggeber und Sachverständigem gemäß HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) § 3, Absatrz 3 frei verhandelt werden. Die gesetzliche Grundlage bildet §§ 632 ff des BGB. In der Regel wird sich die Höhe des Honorars jedoch an [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie erfolgt die Vergütung von Sachverständigen:</h3>
<h4>• Beweissicherung, Privat- Schieds- und Versicherungsgutachten:</h4>
<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/geld.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-467" title="42-16219363" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/geld-300x300.jpg" alt="" width="205" height="227" /></a>Die Höhe des Honorars kann zwischen Auftraggeber und Sachverständigem gemäß HOAI (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure) § 3, Absatrz 3 frei verhandelt werden. Die gesetzliche Grundlage bildet §§ 632 ff des BGB.</p>
<p>In der Regel wird sich die Höhe des Honorars jedoch an den Vorgaben des Justizvergütungs-und Entschädigungsgesetz (JVEG) orientieren. Angaben zur Vergütung gemäß JVEG können dem Abschnitt Gerichtsgutachten entnommen werden. Die Honorarhöhe wird bei Privatgutachten aufgrund eines größeren Haftungs- und Honorarausfallrisikos über dem Honorar gemäß JVEG liegen.<br />
Vor der Auftragserteilung wird zwischen den Parteien ein Vertrag mit Angaben zum Leistungsumfang, dem Zweck des Gutachtens und der Vergütung abgeschlossen. Unter dem Punkt „Vergütung“ werden die Verrechnungssätze festgelegt und der Leistungsumfang geschätzt. Die Abrechnung erfolgt nach dem tatsächlich angefallenen Aufwand.<br />
Wenn dem Auftraggeber das Fachwissen fehlt und das Privatgutachten in direktem Zusammenhang mit einem bestehenden oder geplanten Rechtsstreit steht, sind die Kosten des Privatgutachtens als Parteikosten vor Gericht erstattungsfähig.</p>
<h4>• Gerichtsgutachten:</h4>
<p>Die Vergütung erfolgt auf der Grundlage des Justizvergütungs- und Entschädigungsgesetzes (JVEG) in dem die folgenden Verrechnungssätze festgelegt sind:<br />
Honorar des Sachverständigen1)       75,00 € / Std.<br />
Schreiben des Gutachtens                  0,75 € / 1000 Anschläge<br />
Fotos (1. Abzug)                               2,00 € / je Foto<br />
Fotos (weitere Abzüge)                     0,50 € / je Foto<br />
Kopien DIN 4, (1 – 50 Seite)               0,50 € / Seite<br />
Kopien DIN 4, (ab Seite 50)                0,15 € / Seite<br />
Fahrzeugkosten                                0,30 € / km</p>
<p>Die Abrechnung erfolgt nach dem angefallenen Aufwand.<br />
1) Sachverständiger für das Fachgebiet „Schäden an Gebäuden“</p>
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