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	<title>Bausachverständigenbüro</title>
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	<description>Dipl.-Ing. Ulrich Hoffmann</description>
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		<title>(Schimmel)-Pilzsaison</title>
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		<pubDate>Sat, 09 Jan 2010 19:46:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmel]]></category>
		<category><![CDATA[Schimmelpilz]]></category>
		<category><![CDATA[Taupunkt]]></category>
		<category><![CDATA[Wärmebrücke]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit verst&#228;rken sich die Probleme mit Schimmelbefall in Wohnr&#228;umen. Verantwortlich hierf&#252;r ist in erster Linie eine erh&#246;hte Feuchtigkeit auf kalten Au&#223;enbauteilen. Die bauphysikalischen Zusammenh&#228;nge werden im folgenden Artikel erl&#228;utert.
Schimmelpilzbefall in Wohnr&#228;umen:
Schimmelpilze sind in unserer Umgebung weit verbreitet und tragen zur Zersetzung von kohlehydratreichen Substanzen (lebende und tote Pflanzenbestandteile) im nat&#252;rlichen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="mceTemp">Mit dem Einsetzen der kalten Jahreszeit verst&#228;rken sich die Probleme mit Schimmelbefall in Wohnr&#228;umen. Verantwortlich hierf&#252;r ist in erster Linie eine erh&#246;hte Feuchtigkeit auf kalten Au&#223;enbauteilen. Die bauphysikalischen Zusammenh&#228;nge werden im folgenden Artikel erl&#228;utert.</div>
<h3><span style="text-decoration: underline;">Schimmelpilzbefall in Wohnr&#228;umen:</span></h3>
<p>Schimmelpilze sind in unserer Umgebung weit verbreitet und tragen zur Zersetzung von kohlehydratreichen Substanzen (lebende und tote Pflanzenbestandteile) im nat&#252;rlichen Stoffkreislauf bei. Die Pilze bilden auf und in den Substanzen feine Haargeflechte (Myzele) an denen sich Sporen bilden. Die Sporen verteilen sich durch Luftbewegung. Die Entwicklung der (Schimmel)-Pilze wird durch die folgenden drei Faktoren beeinflusst:<br />
• N&#228;hrboden &#8211; Substrat (ist zum Wachstum erforderlich)<br />
• Feuchtigkeit &#8211; (Schimmelwachstum erst ab rel. Oberfl&#228;chenfeuchte &gt; 70%)<br />
• Temperatur &#8211; (Schimmelwachstum ist erst bei &gt; 10°C m&#246;glich, bestes Wachstum bei ca. 30°C)<br />
Der N&#228;hrboden und eine ausreichende Temperatur sind in unseren Wohnungen in der Regel vorhanden, so dass f&#252;r die Beeinflussung des Schimmelpilzwachstums in erster Linie die Materialfeuchtigkeit zu beachten ist. <span style="text-decoration: underline;">Die Materialfeuchte muss m&#246;glichst gering gehalten werden.</span> Erh&#246;hte Feuchtigkeit kann durch M&#228;ngel am Bauwerk oder falsches Nutzerverhalten verursacht werden.</p>
<h4>M&#228;ngel am Bauwerk sind:</h4>
<p>• ungen&#252;gende W&#228;rmed&#228;mmung<br />
• vermeidbare W&#228;rmebr&#252;cken<br />
• Feuchtigkeit im Bauteil (Risse in der Fassade &#8211; unzureichender Schlagregenschutz, Leitungssch&#228;den, Baufeuchte)</p>
<h4>Falsches Nutzerverhalten ist:</h4>
<p>• erh&#246;hte Feuchteproduktion (W&#228;sche trocknen in der Wohnung, Aquarium, &#252;berm&#228;&#223;ige Aufstellung von Zimmerpflanzen o.&#228;.)<br />
• unzureichender Luftwechsel durch Kippl&#252;ftung<br />
• zu gro&#223;e Abst&#228;nde zwischen den L&#252;ftungsphasen<br />
• unzureichende Beheizung<br />
• Aufstellung von Einrichtungsgegenst&#228;nden ohne ausreichenden Abstand zu Au&#223;enw&#228;nden</p>
<h3>Allgemeine bauphysikalische Zusammenh&#228;nge:</h3>
<h4>1. Unzureichende Oberfl&#228;chentemperatur:</h4>
<p>Auf der Raumseite von Au&#223;enbauteilen kann infolge der folgenden Faktoren Tauwasser (Kondensat) auftreten:<br />
- ungen&#252;gend ged&#228;mmte Au&#223;enbauteile (Baumangel)<br />
- langanhaltende hohe rel. Luftfeuchtigkeit &gt; 50 % (unzureichende L&#252;ftung)<br />
- niedrige Raumtemperatur &lt; 18 °C (unzureichender Beheizung)<br />
Tauwasser f&#228;llt immer dann an, wenn die Oberfl&#228;chentemperatur des betreffenden Bauteils unter die Taupunkttemperatur der Raumluft sinkt. Die Taupunkttemperatur ist die Temperatur, auf die man nichtvollst&#228;ndig ges&#228;ttigte Luft abk&#252;hlen muss, so dass sie vollkommen ges&#228;ttigt ist (100% rel. Luftfeuchte).<br />
Schimmelpilze wachsen jedoch schon vor dem Erreichen der Taupunkttemperatur. Wenn die rel. Luftfeuchte an den Bauteiloberfl&#228;chen &#252;ber einen l&#228;ngeren Zeitraum (ca. 3 Tage) 80% &#252;berschreitet, ist mit Schimmelwachstum zu rechnen. Unterhalb einer rel. Luftfeuchte von 70% ist Schimmelwachstum nicht m&#246;glich.<br />
In der ma&#223;gebenden DIN 4108-2 (07-2003) „Mindestanforderungen an den W&#228;rmeschutz“ wird ein Norm-Raumklima von 20°C mit 50% rel. Luftfeuchte zugrunde gelegt. Diese Luft erreicht bei einer Abk&#252;hlung auf 9,3°C die Taupunkttemperatur (vollst&#228;ndige S&#228;ttigung 100% rel. Luftfeuchte).<br />
Die rel. Luftfeuchte von 80%, ab der mit Schimmelwachstum zu rechnen ist, wird bei einer Oberfl&#228;chentemperatur von 12,6°C erreicht.</p>
<h4>2. Kondenswasser &#8211; Tauwasser:</h4>
<p>Urs&#228;chlich f&#252;r das Tauwasser ist, dass Luft immer Wasser in Form von unsichtbarem Wasserdampf enth&#228;lt. Allein im Schlaf wird pro Nacht und Person &#252;ber Haut und Atemluft etwa ½ bis 1 Liter abgegeben. Daneben wird die Aufnahmef&#228;higkeit der Luft bei Kochen, Duschen, Waschen usw. in Anspruch genommen, was z.B. bei einem 4-Personenhaushalt ca. 6 &#8211; 12 Liter je Tag ausmacht. Zimmerpflanzen verdunsten das gesamte Gie&#223;wasser.</p>
<h4>3. Warme Luft kann mehr Wasserdampf aufnehmen als kalte Luft:</h4>
<p>1 m³ Luft mit einer Temperatur von 0°C kann eine H&#246;chstmenge von 5 g Wasserdampf (100% rel. Luftfeuchte) enthalten. Bei einer Temperatur von 20°C, kann sie 17 g und bei 30°C sogar 30 g Wasserdampf aufnehmen. Der nachstehenden Taupunktkurve kann der Wassergehalt auch bei teilges&#228;ttigter Luft entnommen werden. Die markierten Werte stehen f&#252;r 20°C warme Luft mit 100% bzw. 50% rel. Luftfeuchte.</p>
<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/taupunktkurve.jpg"><img class="alignleft" title="taupunktkurve" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/taupunktkurve-292x300.jpg" alt="" width="292" height="300" /></a></p>
<p>Wenn wassergels&#228;ttigte Luft (100 % relative Luftfeuchtigkeit) an kalte Bauteile (Einfachverglasung, kalter Fenstersturz &#252;ber Fenster mit Kippl&#252;ftung) gelangt, kondensiert der Wasserdampf an den kalten Bauteilen zu sichtbarem Wasser, da sich die Luft auf eine geringere Temperatur abk&#252;hlt und nicht mehr soviel Wasser tragen kann. Als Folge kann sich Schimmel an diesn Bauteilen bilden.<br />
In alten Geb&#228;uden stellten sich an der Einfachverglasung die niedrigsten Temperaturen der gesamten Au&#223;enbauteile ein, wodurch der Raumluft &#252;ber das „Beschlagen“ der Fensterscheiben selbstt&#228;tig Feuchtigkeit entzogen wurde. Diese anfallende Feuchtigkeit wurde aus der daf&#252;r vorgesehenen Schwitzwasserrinne entfernt. Die heutigen W&#228;rmeschutzverglasungen stellen nicht mehr die k&#228;ltesten Temperaturzonen dar. Es tritt eine Verlagerung der kalten Temperaturzonen zu den W&#228;rmebr&#252;cken und mit M&#228;ngeln behafteten Bauteilen ein. Anf&#228;llige Schwachpunkte (W&#228;rmebr&#252;cken) sind heute insbesondere die Geb&#228;udeau&#223;enecken, die &#220;berg&#228;nge vom Kellerfu&#223;boden zur Wand und die Fensterlaibungen.</p>
<h4>4. Kalte Luft ist trockener als warme Luft:</h4>
<p>Je k&#252;hler die Luft, desto weniger Wasser kann sie halten; kalte Luft ist demzufolge „trockener“ als warme Luft. Daraus folgt, dass die Luftfeuchtigkeit im Raum durch Zufuhr (Luftaustausch durch Sto&#223;l&#252;ftung) kalter Au&#223;enluft gesenkt werden kann. Bei Au&#223;entemperaturen von z. B. 0°C und 85 % relativer Feuchte (feuchtkalter Novembertag) enth&#228;lt 1 m³ Luft 4,3 g Wasser, bei Erw&#228;rmung dieser Luft auf 20°C und einer rel. Luftfeuchte von 65% (Zeitpunkt vor dem n&#228;chsten erforderlichen L&#252;ftungsintervall) enth&#228;lt diese Luft 11,3 g Wasser /m³ Luft. Die Luft hat somit ca. 7 g Wasser /m³ Luft aus dem Raum aufgenommen, welche bei der anstehenden L&#252;ftung abgef&#252;hrt wird. Entgegen der landl&#228;ufigen Meinung f&#252;hrt auch eine L&#252;ftung bei feuchtem Winterwetter zur Trocknung der Wohnung.</p>
<h4>5. L&#252;ftungsverhalten:</h4>
<p>Die L&#252;ftung ist besonders wichtig, da bei den modernen Fensterkonstruktionen mit W&#228;rmeschutzverglasung und abgedichteten Falzen die „nat&#252;rliche Zwangsl&#252;ftung“ alter undichter Fenster entf&#228;llt. Bei einer kurzzeitigen Sto&#223;l&#252;ftung wird nur die Raumluft ausgetauscht, ohne dass die Bauteile und die Einrichtung ihre gespeicherte W&#228;rme abgeben. Dauerl&#252;ftung (Spaltl&#252;ftung) f&#252;hrt zur Abk&#252;hlung der Bauteile, ist w&#228;rmetechnisch unwirtschaftlich und kann das Schimmelwachstum auf den ausgek&#252;hlten Bauteilen (Fensterst&#252;rze &#252;ber gekippten Fenstern) sogar f&#246;rdern.</p>
<p>Bei einer Sto&#223;l&#252;ftung mit vollst&#228;ndig ge&#246;ffneten Fenstern an gegen&#252;berliegenden Geb&#228;udeseiten und ge&#246;ffneten Innent&#252;ren (Querl&#252;ftung &#8211; Durchzugsl&#252;ftung) gen&#252;gt eine L&#252;ftungszeit von 1 &#8211; 5 Minuten, 2 &#8211; 3-mal t&#228;glich.<br />
Um den gleichen Luftwechsel zu erreichen, muss bei der Spaltl&#252;ftung (gekippte Fenster) 15 &#8211; 30 Minuten lang gel&#252;ftet werden. Diese Zeitangaben sind lediglich als Richtwerte anzusehen und sind von der jeweiligen Nutzungs- und Raumsituation abh&#228;ngig.<br />
<span style="text-decoration: underline;">Das richtige L&#252;ftungsverhalten ist f&#252;r die Trocknung einer Wohnung wirkungsvoller als &#252;berm&#228;&#223;iges Heizen.</span></p>
<h4>6. W&#228;rmebr&#252;cken:</h4>
<p>Weichen Bauteilfl&#228;chen aufgrund unterschiedlicher Baustoffe oder durch die Bauteilgeometrie vom Regelquerschnitt ab und treten auf diesen begrenzten Fl&#228;chen gegen&#252;ber den angrenzenden Bereichen niedrigere Temperaturen auf (h&#246;herer W&#228;rmestrom), bezeichnet man diese schlechter ged&#228;mmten Fl&#228;chen als „W&#228;rmebr&#252;cken“.<br />
Rauminnenecken von Au&#223;enbauteilen (Ixel) bilden wegen ihrer geometrischen Ausbildung immer W&#228;rmebr&#252;cken. Hier liegt der inneren w&#228;rmeaufnehmenden Fl&#228;che eine gr&#246;&#223;ere &#228;u&#223;ere w&#228;rmeabgebende Fl&#228;che gegen&#252;ber und bewirkt somit einen K&#252;hlrippeneffekt. Oberfl&#228;chentemperaturen in Innenecken von Bauteilen sind deshalb stets niedriger als auf der freien Bauteilfl&#228;che, je nach Aufbau um ca. 2 &#8211; 5°Celsius. <span style="text-decoration: underline;">Geometrische W&#228;rmebr&#252;cken sind unvermeidbar und stellen im Normalfall keinen Mangel dar</span>.</p>
<h4>7. Oberfl&#228;chentemperatur – Behaglichkeit:</h4>
<p>Eine Faustformel f&#252;r eine ausreichende W&#228;rmed&#228;mmung besagt, dass bei einer relativen Feuchte von mehr als 60 % und einer Raumtemperatur von 20°C die Oberfl&#228;chentemperatur der Wandfl&#228;che nicht unter 16°C absinken sollte.<br />
Als „behaglich“ wird ein m&#246;glichst geringer Unterschied zwischen Oberfl&#228;chen- und Raumtemperatur empfunden.</p>
<p>Literatur:<br />
• Gesund Wohnen durch richtiges L&#252;ften und Heizen (Brosch&#252;re 01-2005)<br />
  Deutsche Energieagentur (DENA)<br />
<a href="http://www.dena.de/de/themen/thema-bau/publikationen/publikation/heizen-und-lueften/">www.dena.de/de/themen/thema-bau/publikationen/publikation/heizen-und-lueften/</a><br />
• Feuchtigkeit und Schimmelbildung in Wohnr&#228;umen<br />
  Arbeitsgemeinschaft der Verbraucherverb&#228;nde ISBN: 3-88835-123-5<br />
• Schimmelpilz im Wohnungsbau – Richtig l&#252;ften und Feuchtigkeit vermeiden<br />
  Energieagentur NRW <a href="http://www.ea-nrw.de/">www.ea-nrw.de</a> (Brosch&#252;re 08-2002)<br />
• Leitfaden zur Ursachensuche und Sanierung bei Schimmelpilzwachstum in Innenr&#228;umen<br />
  (kann im Internet &#252;ber <a href="http://www.umweltbundesamt.de/">www.umweltbundesamt.de</a> unter Publikationen kostenfrei abgerufen werden).<br />
• DIN 4108-2 (07-2003) Mindestanforderungen an den W&#228;rmeschutz</p>
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		<title>Ohne Moos nichts los</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Nov 2008 14:42:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Ulrich Hoffmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Blog]]></category>
		<category><![CDATA[Gutachten]]></category>
		<category><![CDATA[Honorar]]></category>
		<category><![CDATA[Vergütung]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie erfolgt die Verg&#252;tung von Sachverst&#228;ndigen:
• Beweissicherung, Privat- Schieds- und Versicherungsgutachten:
Die H&#246;he des Honorars kann zwischen Auftraggeber und Sachverst&#228;ndigem gem&#228;&#223; HOAI (Honorarordnung f&#252;r Architekten und Ingenieure) § 3, Absatrz 3 frei verhandelt werden. Die gesetzliche Grundlage bildet §§ 632 ff des BGB.
In der Regel wird sich die H&#246;he des Honorars jedoch an den Vorgaben des [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Wie erfolgt die Verg&#252;tung von Sachverst&#228;ndigen:</h3>
<h4>• Beweissicherung, Privat- Schieds- und Versicherungsgutachten:</h4>
<p><a href="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/geld.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-467" title="42-16219363" src="http://www.bausachverstaendigenbuero.com/wp-content/uploads/2008/11/geld-300x300.jpg" alt="" width="205" height="227" /></a>Die H&#246;he des Honorars kann zwischen Auftraggeber und Sachverst&#228;ndigem gem&#228;&#223; HOAI (Honorarordnung f&#252;r Architekten und Ingenieure) § 3, Absatrz 3 frei verhandelt werden. Die gesetzliche Grundlage bildet §§ 632 ff des BGB.</p>
<p>In der Regel wird sich die H&#246;he des Honorars jedoch an den Vorgaben des Justizverg&#252;tungs-und Entsch&#228;digungsgesetz (JVEG) orientieren. Angaben zur Verg&#252;tung gem&#228;&#223; JVEG k&#246;nnen dem Abschnitt Gerichtsgutachten entnommen werden. Die Honorarh&#246;he wird bei Privatgutachten aufgrund eines gr&#246;&#223;eren Haftungs- und Honorarausfallrisikos &#252;ber dem Honorar gem&#228;&#223; JVEG liegen.<br />
Vor der Auftragserteilung wird zwischen den Parteien ein Vertrag mit Angaben zum Leistungsumfang, dem Zweck des Gutachtens und der Verg&#252;tung abgeschlossen. Unter dem Punkt „Verg&#252;tung“ werden die Verrechnungss&#228;tze festgelegt und der Leistungsumfang gesch&#228;tzt. Die Abrechnung erfolgt nach dem tats&#228;chlich angefallenen Aufwand.<br />
Wenn dem Auftraggeber das Fachwissen fehlt und das Privatgutachten in direktem Zusammenhang mit einem bestehenden oder geplanten Rechtsstreit steht, sind die Kosten des Privatgutachtens als Parteikosten vor Gericht erstattungsf&#228;hig.</p>
<h4>• Gerichtsgutachten:</h4>
<p>Die Verg&#252;tung erfolgt auf der Grundlage des Justizverg&#252;tungs- und Entsch&#228;digungsgesetzes (JVEG) in dem die folgenden Verrechnungss&#228;tze festgelegt sind:<br />
Honorar des Sachverst&#228;ndigen1)       75,00 € / Std.<br />
Schreiben des Gutachtens                  0,75 € / 1000 Anschl&#228;ge<br />
Fotos (1. Abzug)                               2,00 € / je Foto<br />
Fotos (weitere Abz&#252;ge)                     0,50 € / je Foto<br />
Kopien DIN 4, (1 – 50 Seite)               0,50 € / Seite<br />
Kopien DIN 4, (ab Seite 50)                0,15 € / Seite<br />
Fahrzeugkosten                                0,30 € / km</p>
<p>Die Abrechnung erfolgt nach dem angefallenen Aufwand.<br />
1) Sachverst&#228;ndiger f&#252;r das Fachgebiet „Sch&#228;den an Geb&#228;uden“</p>
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